23. Dezember 2011
Von Doreen Kerinnis
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Der dritte Stock des “Kuschu” ist unübersichtlich. Bei den Menschen, die hier ein- und ausgehen, kann man leicht den Überblick verlieren. Schaut man sich jedoch den Kalender von Johannes Kahrs an, wird schnell ersichtlich, dass ein Aktivposten wie er für einen reibungslosen Tagesablauf jede Menge Unterstützung braucht.
Für uns als Büroteam war das Jahr, das spektakulär mit der Hamburg-Wahl begann, sehr abwechslungsreich. Bekannt ist unser Chef vor allem für seine zahlreichen Tagesfahrten. Der organisatorische Aufwand dahinter ist jedoch nicht immer ersichtlich. Zwar ist es erfreulich, wenn volle Busse nach Berlin fahren, um Mitglieder, Schulklassen und Interessierte der Politik nahe zu bringen, aber bis dahin ist es ein weiter Weg. Wenn der Chef dann noch auf die Idee kommt, mit vier Bussen gleichzeitig zu fahren und dies im Hamburger Abendblatt anzukündigen, herrscht bei uns Ausnahmezustand. Wetter- und krankheitsbedingte Absagen, Umbuchungen von Bussen und Räumen, die Koordinierung der Mitarbeiterbegleitung und jede Menge Sonderwünsche der Mitfahrer zwingen uns immer wieder dazu, kreativ werden. Natürlich ging aber auch 2011 alles gut und wir konnten einer Rekordzahl von knapp 5000 Personen einen Reichstagsbesuch ermöglichen. Die vielen positiven Rückmeldung haben den Stress der Vorbereitung schnell vergessen lassen – bis zur nächsten Fahrt mit vier Bussen.
Für alle, die Berlin schon gut kennen und trotzdem über aktuelle Politik diskutieren wollen, bietet Johannes weiterhin seine bundespolitischen Frühschoppen an. 2011 fand dieses Format elf Mal statt. Bei einem ganz besonderen Frühschoppen im Juni war unsere Justizsenatorin Jana Schiedek zu Besuch. Für den jeweiligen (studentischen!) Mitarbeiter ist eine Veranstaltung um 11 Uhr an einem Sonntag zwar nicht ideal, aber dafür gibt es lecker Mettbrötchen!
Neben diesem “Kerngeschäft” des Wahlkreisbüros, zu dem auch Johannes zahlreiche Hausbesuche mit Butterkuchen und Bienenstich (vom Bäcker Heinrich!) gehören, gab es für uns zahlreiche Höhepunkte. Johannes Motto “Viel hilft viel!” kommt nicht von ungefähr. Neben einer Wahlkreistour über die Straßenfest im Sommer – vom gigantischen Christopher-Street Day über das beschauliche Kinderfest im Hammer Park bis hin zum Großneumarktfest mit Hüpfburgspaß – hatten wir die Gelegenheit, zahlreiche Betriebe kennen zu lernen: Ein Zeitarbeitsunternehmen, das Kohlekraftwerk Moorburg, eine Kita oder “LichtBlick”. Auch außerhalb Hamburgs waren wir unterwegs: Bei einer Rammlerschau in Echem, der Schleusenbesichtigung des Nord-Ostsee-Kanals, für dessen Zukunftsfähigkeit sich Johannes erfolgreich einsetzte, sowie bei einer Werftbesichtigung in der Nähe von Stade. Aus einem dieser Besuche heraus entstand das Projekt des Azubi-Wohnheims, das Johannes gemeinsam mit Olaf Schwede vorantreibt.
Darüber war Johannes auf Iftarempfänge, Skattunieren , beim US-Konsulat, zur (mehrfachen) Eröffnung des Doms, zu Grillfesten und Seniorentreffs, zu Podiumsdiskussionen und Vorträgen, an der Helmut-Schmidt-Universität, zu Barkassenfahrten und immer in Berlin.
Dies alles findet im Wechsel mit Johannes Arbeit in Berlin und seinen zahlreichen anderen Engagements statt: Als Landesvorsitzender der Helfervereinigung des THW, als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und bei Fröbel e.V. ist er nicht nur auf dem Papier aktiv, sondern tatsächlich präsent. Zwischen all diesen Terminen jonglieren wir das Tagesgeschäft eines umtriebigen Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden – hoffentlich weiterhin erfolgreich und reibungslos.
Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, das kommende Jahr genauso abwechslungsreich und aufregend zu gestalten.

